Rappaz – Haus der Basler Grafik

Blick ins Rappaz-Schauarchiv, eröffnet im Mai 2025. Foto: Christian Stauffenegger

Das 2008 eröffnete Rappazmuseum im Klingental 11, Basel, war dem Lebenswerk des Basler
Grafikers und Künstlers Rolf Rappaz (1914–1996) gewidmet. Es wurde Ende 2023
geschlossen. Im Laufe des Jahres 2024 hat ein neues kuratorisches Team im Auftrag der
Gisèle und Rolf Rappaz Stiftung ein Konzept entwickelt, wie das visuelle Erbe von
Rolf Rappaz auch ohne permanenten Museumsbetrieb erforscht und vermittelt werden kann.
Das Haus firmiert neu unter dem Namen «Rappaz – Haus der Basler Grafik» und versteht
sich als kreativer Treffpunkt rund um Grafikdesign-Themen damals und heute.
Bereits 2025 umgesetzt wurde die neue Veranstaltungsreihe «Friday Graphics». Ausserdem haben wir
das Schau-Archiv mit 25 Stationen zu Leben und Werk von Rolf Rappaz
und seiner Frau und engsten Mitarbeiterin Gisèle Rappaz. Zu sehen sind Plakate, Entwürfe,
Fotos, Arbeitswerkzeuge, Skulpturen und vieles mehr. Das Plakat für das Jahresprogramm wurde im Rahmen des «Prix Rappaz» von Studierenden der Schule für Gestaltung Basel entworfen: Unter der Leitung von SfG-Dozent Christian Stauffenegger gestaltete die Fachklasse Grafik Plakate für
die Rappaz-Jahresprogramme 2025–2027. 12 Entwürfe wurden von einer Fachjury beurteilt,
drei davon prämiert und mit einem Preisgeld ausgezeichnet: Es sind dies die Designs
von Miguel Ambord, Cedric Rhomberg und Katarina Milovanovic.

Zusammen mit Christian Stauffenegger und Nils Widmer von Storie Kulturagentur bin ich im kuratorischen Team tätig, mit Schwerpunkt Veranstaltungen, Schau-Archiv und Publikationen.

Eine Schublade mit Plakatentwürfen für Bell, Foto: Christian Stauffenegger